Jugendgruppe trainiert im Vitus-Bad
Januar 2012 / Westfälische Nachrichten
„Das Wichtigste ist, dass die Kinder Spaß haben. Spaß an einer Sportart, die für viel Adrenalin sorgt, ohne gefährlich zu sein“, wie Karl Uwe Braun, Webmaster des Warendorfer Wassersportvereins, sagt. „Die Verbindung zueinander ist beim Segeln wesentlich höher gegeben als in anderen Sportarten“, sagt er und stellt damit das Gemeinschaftsgefühl in den Vordergrund, das beim Segeln seiner Meinung nach das Wichtigste ist.
Doch trotzdem müssen natürlich gewisse Techniken erlernt werden, ohne die das erfolgreiche Segeln nicht möglich ist. Dazu gehört auch das Kentertraining. Was man tut, wenn das Boot kentert, lernen die Kinder und Jugendlichen von acht bis 14 Jahren normalerweise auf dem Emssee. Da dies im Winter nicht möglich ist, lädt das Vitus-Bad den Verein einmal im Jahr ein, das Kentertraining im Hallenbad durchzuführen. „Es ist große Klasse, dass wir hier jedes Jahr eingeladen werden“, freute sich Braun, dem es auch wichtig ist, dass die Kinder die Erfahrungen erst einmal in sicherem Wasser machen.
Dazu hatte Segellehrer Carsten Prochotta, der die Kinder auf den Jüngsten-Segelschein vorbereitet, zwei kleine Segelbote, so genannte „Optimisten“, in das Vitus-Bad mitgebracht. In lockerer Atmosphäre übten die ehrgeizigen jungen Segler das Wiederaufrichten des Bootes. Doch auch Nichtmitglieder des Wassersportvereins durften die Übungen einmal ausprobieren. Nach drei Stunden blickten die Schüler nicht nur auf viel Neugelerntes, sondern auch auf viel Spaß zurück.
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| Kenterübung: Wie viele Kinder passen auf einmal ins Boot? Dann galt es, das Boot aufzurichten |




Warendorfer Wassersportverein erneut ausgezeichnet



